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Marlink meldet einen 50-prozentigen Anstieg von Satellitenstörungen und -manipulationen, da geopolitische Spannungen die weltweite Schifffahrt beeinträchtigen

Schiffe, die in den betroffenen Gebieten unterwegs sind, sind einem erhöhten Risiko von Signalmanipulationen ausgesetzt

Oslo und Paris, [Veröffentlichungsdatum]. Marlink, ein weltweit führender Anbieter von sicheren Managed Services für geschäftskritische digitale Lösungen, meldet für den Monat März einen Anstieg der festgestellten und gemeldeten Störungsvorfälle im Global Navigation Satellite System (GNSS) um mehr als 50 % in seinem gesamten Kundenstamm, was auf ein wachsendes Betriebsrisiko für Schiffe hinweist, die in sensiblen Regionen unterwegs sind.

Der Anstieg der Störungen steht in engem Zusammenhang mit sich verändernden geopolitischen Bedingungen, insbesondere in Regionen wie dem Nahen Osten, wo elektronische Störungen wie Störsignale und Spoofing den Schiffsbetrieb zunehmend beeinträchtigen.

Die unter dem Sammelbegriff GNSS zusammengefassten Dienste, darunter GPS, Galileo, GLONASS und BeiDou, bilden die Grundlage für den Kernbetrieb von Schiffen. Diese Signale unterstützen nicht nur eine effektive Navigation, sondern auch die Satellitenerfassung über alle Arten von maritimen Antennen hinweg, einschließlich derer, die in Notrufsystemen verwendet werden. Aufgrund der geringen Signalstärke ist die maritime Satellitenkommunikation von Natur aus anfällig für lokale Störungen durch Störsenden und Spoofing, was den sicheren und effektiven Betrieb beeinträchtigen kann, da die Dienstqualität und -verfügbarkeit beeinträchtigt werden.

Jüngste Beobachtungen zeigen, dass Störungsereignisse nicht mehr vereinzelt auftreten. Stattdessen werden sie zu einem dauerhaften Merkmal entlang wichtiger Seewege, was von den Betreibern einen widerstandsfähigeren und fundierteren Ansatz für Navigation und Konnektivität erfordert. Marlink beobachtet diese Entwicklungen aktiv über seinen globalen Netzwerkbetrieb und unterstützt Kunden sowohl mit betrieblichen Anleitungen als auch mit technischen Lösungen. Zu den praktischen Maßnahmen für Schiffe, die in betroffenen Regionen operieren und die bereits an den Kundenstamm kommuniziert wurden, gehören:

  • Neustart der Antennensteuerungssysteme, wenn fehlerhafte GNSS-Daten erkannt werden
  • Überprüfung der Schiffsposition anhand der Bordsysteme und manuelle Aktualisierung, falls erforderlich
  • Überprüfung der GNSS-Datenintegrität nach Verlassen der Störungszonen
  • Neustart betroffener Terminals, wo erforderlich, um den Dienst wiederherzustellen

Neben operativen Anleitungen setzt Marlink Maßnahmen zur Erhöhung der Ausfallsicherheit ein, die die Integrität der von Satellitenkommunikationssystemen genutzten Positionierung, Navigation und Zeitbestimmung stärken. Dazu gehören der Einsatz störungsresistenter GNSS-Empfänger, die Filterung und Unterdrückung störender Signale sowie die Fähigkeit, abnormales Signalverhalten in Echtzeit zu erkennen. Durch die Kombination von verbessertem Signalempfang mit bordseitigen Schutzmaßnahmen und kontinuierlicher Überwachung tragen diese Funktionen dazu bei, eine stabile Antennenausrichtung, genaue Positionierung und Dienstkontinuität aufrechtzuerhalten, selbst wenn GNSS-Signale beeinträchtigt oder manipuliert werden.

Als Teil des „Possibility Portfolio“ von Marlink bieten diese Funktionen Flottenbetreibern Transparenz, Kontrolle und die Möglichkeit, die Dienstkontinuität über hybride Netzwerke hinweg aufrechtzuerhalten, selbst wenn GNSS-Signale beeinträchtigt sind.

Schifffahrtsunternehmen sehen sich heute in bestimmten Regionen mit einem noch nie dagewesenen Ausmaß an GNSS-Störungen konfrontiert. Wenn die Positionsbestimmung beeinträchtigt ist, kann dies schnell Auswirkungen sowohl auf die Konnektivität als auch auf die Sicherheitssysteme an Bord haben. Unsere Aufgabe ist es, Kunden mit den Erkenntnissen, der Beratung und den robusten Lösungen zu unterstützen, die sie benötigen, um in diesen Umgebungen einen sicheren und effizienten Betrieb aufrechtzuerhalten.

Tore Morten Olsen, Leiter des Geschäftsbereichs Maritime bei MarlinkTore Morten Olsen, Leiter des Geschäftsbereichs Maritime bei Marlink

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Für Unternehmen, die in den anspruchsvollsten Umgebungen der Welt tätig sind – von Handelsschiffen bis hin zu Offshore- und Onshore-Energieprojekten, von humanitären Organisationen bis hin zu Kreuzfahrtschiffen und Superyachten – schafft und bietet Marlink Möglichkeiten, überall.

Marlink ist ein Managed-Service-Provider und weltweit führender Anbieter von Remote-ICT-Lösungen mit einem Jahresumsatz von über 800 Millionen US-Dollar und 1.500 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern.

Wo auch immer sich unsere Kunden auf der Welt befinden, bieten wir ihnen Möglichkeiten, intelligenter zu arbeiten und effektiver, sicherer und nachhaltiger zu agieren – ohne die Einschränkungen der Technologie.

Mit unserer „Possibility Platform“ bieten wir eine umfassende Palette an durchgängig verwalteten Lösungen (Konnektivität, Netzwerk, Cybersicherheit, Cloud & IT, IoT & Apps), unterstützt durch professionelle Dienstleistungen, unübertroffene globale Betriebs- und Bereitstellungsfähigkeiten sowie lokale Support-Teams.

Als globales Unternehmen mit lokalem Fokus helfen wir dabei, die Möglichkeiten von morgen zur Realität von heute zu machen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.marlink.com

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