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Das Ende des Supports für Windows 10 deutet auf eine wachsende Cyberbedrohung für IT-/OT-Systeme hin

Wie Microsoft im Jahr 2021 angekündigt hatte, endet in diesem Monat der offizielle Support für Windows 10. Ab diesem Monat erhalten Millionen von Geräten weltweit keine wichtigen Sicherheitsupdates mehr.

Für viele Unternehmen ist ein Upgrade nicht so einfach wie das Umlegen eines Schalters. Windows 11 erfordert moderne Hardware, und der Austausch von Tausenden von Betriebssystemen über Nacht ist nicht nur finanziell aufwendig, sondern führt auch zu Betriebsstörungen. Laut Daten von Marlink Cyber zeigen Marktforschungsergebnisse, dass ein erheblicher Teil der Schiffe im maritimen Sektor zum Stand vom 14. Oktober noch mit Windows 10 betrieben wird.

  Betriebssystem-Kategorie% insgesamt
Windows 1151,42 %
Windows 1040,36 %
Windows Server5,65 %
Windows 72,15 %
Windows 8.x0,42 %

Zwar bietet Microsoft erweiterte Sicherheitsupdates an, doch die Kosten, die bei 61 US-Dollar pro Gerät und Jahr beginnen und mit der Zeit steigen, können sich für größere Unternehmen schnell auf Millionen belaufen.

Das Cybersicherheitsrisiko

Ohne regelmäßige Patches werden nicht mehr unterstützte Windows-Systeme zu einer tickenden Zeitbombe. Cyberkriminelle nutzen ungepatchte Schwachstellen aus, und Angreifer werden diese neu exponierten Systeme schnell ausnutzen. Die Gefahr beschränkt sich nicht auf IT-Netzwerke.

In OT-Umgebungen (Operational Technology), darunter bei Originalgeräte- und Großsystemherstellern, laufen auf älteren Windows-Rechnern oft kritische Anwendungen. Im Falle einer Kompromittierung können die Auswirkungen weit über den Datenverlust hinausgehen und möglicherweise Betriebs-, Navigations- oder sogar Sicherheitssysteme stören.

Was kann getan werden?

Die Realität ist, dass viele Unternehmen nicht sofort migrieren können. Kompatibilitätsbeschränkungen, Hardware-Abhängigkeiten und Kostenfaktoren lassen Unternehmen ungeschützt zurück, wobei es nur wenige offensichtliche Wege nach vorne gibt.

Es gibt zwar Alternativen, doch jede bringt Kompromisse mit sich. Windows 10 LTSC-Editionen (Long-Term Servicing Channel) erhalten auch nach dem heutigen Stichtag weiterhin Updates, und Lösungen wie 0patch bieten kostengünstige „Mikro-Patches“ für Schwachstellen, selbst nachdem der offizielle Support endet.

Diese können als Übergangslösung dienen, erfordern jedoch proaktive Planung und sorgfältige Integration in bestehende IT/OT-Sicherheitsframeworks.

Marlinks Empfehlung

Das Ende des Supports für Windows 10 ist mehr als nur ein Software-Update; es geht um das Management von Cybersicherheitsrisiken.

Unternehmen benötigen eine strukturierte Risikostrategie, um sowohl IT- als auch OT-Umgebungen vor der verschärften Bedrohungslage zu schützen. Bei Marlink empfehlen wir einen mehrschichtigen Ansatz:

  • Risiken bewerten und erfassen: Identifizieren Sie alle nicht mehr unterstützten Systeme in IT- und OT-Umgebungen;
  • Risiken durch Alternativen mindern: Wo sofortige Upgrades nicht möglich sind, sollten LTSC, 0patch oder Netzwerksegmentierung als vorübergehende Schutzmaßnahmen in Betracht gezogen werden;
  • Stärkung der Abwehr: Implementieren Sie fortschrittliche Cybersicherheitsmaßnahmen wie Endpunktüberwachung und strenge Zugriffskontrollen, um die Angriffsfläche zu verringern;
  • Vorausplanen: Entwickeln Sie einen klaren Fahrplan für die unternehmensweite Migration, um kostspielige Entscheidungen in letzter Minute zu vermeiden.

Nicht mehr unterstützte Windows 10-Geräte sind mehr als nur ein technisches Problem, sie stellen ein Geschäftsrisiko dar. Mit der richtigen Strategie können Unternehmen während der Planung ihres Übergangs sicher bleiben.

Marlink steht bereit, Sie durch die Herausforderungen zu begleiten und Ihre IT- und OT-Systeme vor der wachsenden Welle von Cyberbedrohungen zu schützen.

Um Maßnahmen zum Ende des Windows 10-Supports zu ergreifen und zu erfahren, wie Sie Ihre Systeme sichern können, wenden Sie sich noch heute an Ihren lokalen Marlink-Vertreter oder füllen Sie das untenstehende Formular aus.

 

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